E-Rollstühle sind in der Regel schwerer als manuell betriebene Modelle. Das ist keine Überraschung, schließlich enthalten sie zusätzlich Motor und Elektrik. Auf den ersten Blick scheint das kein Problem zu sein – denn das Hilfsmittel muss ja nicht mit eigener Armkraft angetrieben werden.
Das ist allerdings etwas kurz gedacht, denn das Gewicht eines elektrischen Rollstuhls ist durchaus wichtig für die Handhabung.
Wie schwer (oder leicht) ist ein elektrischer Rollstuhl?
Das Gewicht eines Elektro-Rollstuhls wird durch verschiedene Faktoren bestimmt und kann stark variieren. Sie finden Modelle mit einer Spannweite von rund 20 kg bis zu solchen mit 100 kg Eigengewicht. Hilfsmittel, die über Spezial- oder Pflegefunktionen zum Ausgleich bestimmter Einschränkungen verfügen, können mitunter auch schwerer sein.
Bestimmt wird das Gewicht unter anderem durch:
- Material: Die Rahmen bestehen häufig aus Carbon (sehr leicht), Aluminium (leicht) und Stahl (eher schwer).
- Batterien: Auch die Art und Anzahl der integrierten Akkus nimmt Einfluss auf das Gewicht Ihres elektrischen Rollstuhls.
- Zubehör: Oft haben Sie die Möglichkeit, Ihr Hilfsmittel mit zusätzlichen Funktionen auszustatten. Fußstützen, Flaschenhalter oder zusätzlich transportierte Ersatz-Akkus machen ebenfalls einen Unterschied.
- Reifen: Je nach Größe und Art der Reifen können auch diese das Eigengewicht beeinflussen.
- Motor und Antriebsart: Abhängig von der Bauart und der benötigten Leistung kann beides variieren – und damit auch das Gewicht.
Wann spielt das Gewicht für mich eine Rolle?
Zwar müssen Sie das Gerät nicht aus eigener Kraft fortbewegen, das Gewicht nimmt aber dennoch Einfluss auf die Nutzung. Bedenken Sie vor der Auswahl des passenden Elektro-Rollstuhls daher diese Punkte:
Tragbarkeit und Faltbarkeit
Leichtere Modelle lassen sich besser verstauen und beispielsweise in den Kofferraum heben. Darüber hinaus sind sie häufig faltbar erhältlich, was sie noch transportabler macht.
Akkulaufzeit und Reichweite
Schwerere Elektro-Rollstühle benötigen mehr Energie. Dadurch wird die Akkulaufzeit üblicherweise verkürzt und somit auch die Reichweite verringert.
Manövrierfähigkeit
Das Gewicht eines Elektro-Rollstuhls nimmt auch Einfluss auf die Wendigkeit. Vor allem in engen Räumen ist ein schwereres Modell häufig schwierig zu lenken.
Stabilität und Sicherheit
Ein Vorteil eines höheren Gewichts liegt in der Stabilität. Solche Rollstühle stehen sicher und kippen weniger schnell um. Damit sind sie vor allem im Gelände eine gute Wahl. Allerdings spielt hier auch unter anderem die Größe der Reifen eine Rolle. Neuere, leichtere Modelle verfügen häufig über einen Kippschutz, um größere Sicherheit zu gewährleisten.
Worauf sollte ich bei der Auswahl eines E-Rollstuhls achten?
In erster Linie muss das Hilfsmittel Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Im Fokus sollte daher stehen, dass er alle benötigten Funktionen mit sich bringt. Innerhalb der sich daraus ergebenden Modellauswahl kann das Gewicht dann ebenfalls EInfluss auf Ihre Entscheidung haben.
Ein sehr wichtiger Punkt ist allerdings, wo Sie sich üblicherweise fortbewegen. Ein Elektro-Rollstuhl für die Wohnung beispielsweise sollte so leicht wie möglich sein. So vermeiden Sie ein Festfahren und manövrieren ihn auch durch engere Stellen.
Wählen Sie ein faltbares Hilfsmittel mit geringem Gewicht, eignet sich dieses auch für Ausflüge. Die MovingStar-Modelle beispielsweise wiegen je nach Ausführung lediglich zwischen 21,5 kg bis 43 kg. So lassen sie sich unkompliziert im Kofferraum verstauen, im Innenbereich nutzen und wunderbare Spazierfahrten unternehmen.
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