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Mit Elektro-Rollstuhl und Scooter sicherer im Winter unterwegs

8. Jänner 2026
Geschrieben von:
Fabian Kösters
Ein Mann Sitzt in einem Elektro-Scooter vor einem Gebäude. Er hat eine Wickeldecke umgewickelt und es sind zwei kleine Schneehaufen zu sehen. Der Mann trägt eine Mütze, die Sonne scheint.

Das Wichtigste in Kürze

Sicherheit geht vor: Winterliche Straßenverhältnisse erfordern besonders vorausschauendes Fahren, längere Bremswege und eine gute Sichtbarkeit durch Licht und Reflektoren.
Akku richtig behandeln: Akkus reagieren empfindlich auf Kälte – daher immer möglichst warm laden, vor Frost schützen und bei Nichtnutzung regelmäßig nachladen.
Elektromobil vorbereiten: Reifenprofil und Reifendruck prüfen, das Fahrzeug vor Nässe und Schmutz schützen und bei Unsicherheit lieber auf alternative Verkehrsmittel ausweichen.

Wie bleibt man auch im Winter möglichst sicher mit dem Elektro-Rollstuhl oder Scooter mobil? Kälte, Nässe und glatte Straßen stellen besondere Herausforderungen dar. Dazu kommen kurze Tage, schlechte Sicht und frühe Dunkelheit. Dennoch möchten viele Menschen weiterhin selbstständig unterwegs sein – sei es für Einkäufe, Erledigungen oder Treffen mit Freunden. Gerade Spaziergänge an der frischen Luft sind auch in der kalten Jahreszeit wohltuend und ermöglichen Begegnungen mit ausreichend Abstand.

Mit den folgenden Hinweisen können Sie Ihre Mobilität auch bei winterlichen Bedingungen aufrechterhalten. Wichtig ist dabei, vorsichtig zu testen, wie sich Ihr Elektromobil auf nassen oder rutschigen Untergründen verhält. Besonders auf glatten Wegen fühlen sich viele Nutzer unsicher – hier ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Machen Sie sich, wenn möglich, bereits vor dem Winter mit den Fahreigenschaften Ihres Elektro-Rollstuhls oder Scooters vertraut. Denken Sie auch nach dem Absteigen daran, dass Gehwege oder Rampen glatt sein können. Sie selbst können am besten einschätzen, wann es zu riskant wird und es sinnvoll ist, auf ein anderes Verkehrsmittel auszuweichen.

Elektromobile im Wintereinsatz

Elektro-Scooter und Elektro-Rollstühle sind grundsätzlich auch im Winter nutzbar. Damit sie zuverlässig funktionieren, sollten jedoch einige Vorkehrungen getroffen werden. Die Energie liefert der Akku – und dieser reagiert empfindlich auf niedrige Temperaturen. Optimal ist es, das Elektromobil in einer Garage oder einem geschützten Raum abzustellen. Der Akku sollte möglichst bei Plusgraden geladen werden, zum Beispiel im Haus oder in einem Nebenraum. Bei den meisten Modellen lässt sich der Akku zum Laden problemlos entnehmen.

Ein kleiner Schneemann mit einer Schneemütze steht auf einer sehr verschneiten Wiese in einem Park.

Akku und Kälte – richtig laden im Winter

Eine bewährte Faustregel lautet: warm laden, kalt fahren. Akkus von Elektro-Rollstühlen und Scootern reagieren in der kalten Jahreszeit empfindlicher als im Sommer. Deshalb sollte der Ladevorgang immer in einer möglichst warmen Umgebung stattfinden – etwa im Haus oder in einem geschützten Raum.

Technischer Hintergrund:

Bei niedrigen Temperaturen bewegen sich die Lithium-Ionen im Akku langsamer, der Innenwiderstand steigt und die verfügbare Leistung sinkt. Wird ein Akku bei Kälte geladen, können sich die Ionen nicht korrekt einlagern. Dies kann zu Ablagerungen führen, die die Lebensdauer des Akkus dauerhaft beeinträchtigen. Das Fahren bei Kälte ist in der Regel unproblematisch, allerdings muss mit einer geringeren Reichweite gerechnet werden.

Praktische Wintertipps für Elektro-Scooter und Elektro-Rollstuhl

  • Fahren Sie auch im Winter stets umsichtig und mit angepasster Geschwindigkeit.
  • Rechnen Sie mit längeren Bremswegen.
  • Blockiert die Bremse, kurz lösen und anschließend erneut bremsen.
  • Prüfen Sie regelmäßig Reifenprofil und Reifendruck – gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen.
  • Bei schlechter Sicht empfiehlt es sich, das Licht auch tagsüber einzuschalten.
  • Falls keine Beleuchtung vorhanden ist, kann diese häufig nachgerüstet werden.
  • Zusätzliche Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit deutlich.
  • Achten Sie auf Ihre Fahrtauglichkeit – Medikamente oder Alkohol können die Reaktionsfähigkeit beeinflussen. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen für den Straßenverkehr!
  • Wenn Sie unsicher sind, ob das Fahren im Winter für Sie geeignet ist, holen Sie ärztlichen Rat ein.
  • Wird das Elektromobil über längere Zeit nicht genutzt, sollte der Akku vor der Einlagerung vollständig geladen und anschließend etwa einmal im Monat nachgeladen werden.

Im Elektro-Rollstuhl warm sitzen trotz Kälte

Ein bekanntes Sprichwort sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Dieser Gedanke lässt sich auch auf Mobilitätshilfen übertragen: Mit warmer Kleidung und eventuell einer Decke wird es nicht so schnell kalt! Und mit einem elektrischen Heizkissen bleibt der Sitz selbst bei niedrigen Temperaturen angenehm warm und der Komfort erhalten. Für den MovingStar 2000 gibt es sogar ein Sitz-Heizkissen, welches an Stelle des Standard-Kissens eingesetzt werden kann und über den Akku des Elektro-Rollstuhls betrieben wird.

Ziel dieses Beitrags war es, Ihnen hilfreiche Anregungen für die sichere Nutzung von Elektro-Rollstuhl und Scooter im Winter zu geben. Ganz gleich, wie Sie unterwegs sind: Wir wünschen Ihnen eine sichere Fahrt, angenehme Wege und ein gutes Ankommen – auch in der kalten Jahreszeit.

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